Analog zur Rückrunde der abgelaufenen Saison startet die Tischtennisabteilung mit jeweils drei Aktiven- und Jugendteams in die Vorrunde der Saison 2020/21. Trotz organisatorischem Mehraufwand und noch einigen offenen Fragen vor dem Start der Pandemie-Saison sieht Abteilungsleiter Martin Trescher die Abteilung vor der 42. Saison grundsätzlich gut aufgestellt: „Ich habe mich sehr gefreut, dass in diesen schwierigen Zeiten alle Aktiven und Jugendlichen, die in der abgelaufenen Rückrunde zum Einsatz kamen – sie sind zwischen 10 und 66 Jahren alt – ihre Zusage für die am 18. September beginnende neue Saison gaben. Erst am 10. September legte das Präsidium von Tischtennis Baden-Württemberg (TTBW) fest, dass in der Vorrunde keine Modifikation der Spielsysteme notwendig ist, so dass auch in Corona-Zeiten – im Gegensatz zu den Bundesspielklassen – Doppelbegegnungen Bestandteil der Punktspiele sind. Meiner Einschätzung nach kommt dies unseren Teams entgegen. Als Hygienebeauftragter der Abteilung muss ich allerdings bis zum ersten Spieltag unser Hygienekonzept anpassen, da z. B. Spielstandsanzeigen und Zählgeräte weiterhin in Punktspielen einzusetzen sind. Zuschauer sind bei unseren Punktspielen vorerst nicht zugelassen, da die Rammerthalle über keinen separaten Zuschauerbereich verfügt. Stolz bin ich darauf, dass es uns gelungen ist, erstmals seit der Saison 2014/15 wieder mit drei Sechserteams bei den Herren in die Saison zu starten, die jeweils mindestens zwei, selbst ausgebildete, Spieler unter 23 Jahren in der Mannschaftsmeldung aufweisen. So kommen Aram Nalbantian (15 Jahre) und Oliver Baur (17 Jahre) erstmals als Stammspieler bei den Herren 3 zum Einsatz.“

Personell unverändert starten die Herren 1 und die Herren 2 in ihre zweite Saison in der Bezirksliga und in der Bezirksklasse, die Staffelgröße sowie die Zielstellung unterscheiden sich bei den beiden Teams allerdings deutlich. „Auf Grund von zwei Absteigern aus der Landesklasse und gleich vier Aufsteigern aus der Bezirksklasse umfasst die höchste Spielklasse im Bezirk erstmals 13 Teams, so dass wir vom 10. Oktober bis zum 12. Dezember jede Woche im Einsatz sind. Angesichts dieser Mammutsaison rechne ich mit einigen überraschenden Ergebnissen, wir möchten uns aber im oberen Mittelfeld etablieren und möglichst lange den Kontakt zur Spitze halten. Wie in jeder Saison hängt unser Abschneiden maßgeblich davon ab, wie oft wir auf Spitzenspieler Jens Schaake zurückgreifen können. In den Spielen ohne Jens bin ich allerdings guten Mutes, dass sich unsere Youngster Dominik Glaser und Simon Hackenberg am vorderen Paarkreuz behaupten können“, blickt Alexander Haug, Mannschaftsführer der Herren 1, auf eine besonders kräftezehrende Saison.

Für die Herren 2 gibt Mannschaftsführer Marc Barunovic folgende Zielsetzung aus: „Nachdem wir mit dem Klassenerhalt in der vergangenen Spielzeit die eigenen Erwartungen übertroffen haben, streben wir auch in der kommenden Runde dieses Ziel an. Dies wird im Hinblick auf die dünnere Personaldecke nicht leicht – so beginnt Moritz Eggert im November ein Jurastudium in Bayreuth – ist aber bei der sehr guten Stimmung in unserem hochmotivierten Team aus dreierlei Gründen durchaus realistisch: Erstens können wir bei Freitagsspielen ab und zu auf Alexander Haug zurückgreifen, zweitens besteht die Bezirksklasse trotz der Aufstiegsmöglichkeit der beiden Vizemeister der Kreisliga A weiterhin aus 10 Teams und drittens steht unser Eigengewächs Benjamin Weber nach einer studienbedingten Auszeit am hinteren Paarkreuz wieder regelmäßig zur Verfügung.“

Bis die Herren 1 und die Herren 2 am zweiten Oktoberwochenende ihre ersten Punktspiele bestreiten, sind die Herren 3 bereits drei Mal im Einsatz. „Ich bin in unserer zweiten Saison nach der Neugründung sehr zufrieden, das nötige Personal für ein Sechserteam zur Verfügung zu haben, so dass wir die Hobbyliga bereits nach einer Saison wieder verlassen konnten. Wir starten in die Kreisliga C mit einem Mix aus erfahrenen Spielern sowie den beiden Jugendlichen Oliver Baur und Aram Nalbantian. Während die erfahrenen Spieler oft durchrotieren, sind unsere beiden Youngster für alle 18 Punktspiele fest eingeplant. Obwohl er noch drei Jahre bei der Jugend spielen dürfte, bat Aram die Abteilungsleitung um eine Jugendfreigabe, damit er seinen Freund Oliver in seiner ersten Saison im Aktivenbereich unterstützen kann. Da wir gegen viele Teams rund um das Ermstal spielen, kenne ich unsere Gegner nur wage, so dass die ersten Begegnungen zeigen werden, welche Platzierung in der neuen Liga für uns realistisch ist“, freut sich Fabian Möhle, neuer Mannschaftsführer der Herren 3, trotz weiter Auswärtsfahrten auf das erste Punktspiel der Herren 3 am 18. September.

„.Zielstellungen für unsere drei Jugendteams kann ich aktuell nicht formulieren, da nach der langen, coronabedingten Pause mit veränderten personellen Zusammensetzungen bei vielen Mannschaften im Bezirk zu rechnen ist, so dass ich mir nach den ersten Spieltagen erst einmal einen Überblick über die einzelnen Spielklassen verschaffen muss. Ich hoffe, dass unsere Schul-AG unter der Leitung von Manfred Alisch spätestens nach den Herbstferien starten kann und wir im Januar bereits die ersten AG-Kinder im Jugendtraining begrüßen können“, gibt Jugendleiter Dominik Glaser zu Protokoll.